Melanom ist ein gefährlicher Hautkrebs, der weltweit Leben bedroht. Er beginnt in Melanozyten. Melanozyten sind pigmentbildende Zellen und können sich ohne frühzeitige Behandlung schnell ausbreiten. Obwohl ein Melanom eine ernste Erkrankung ist, wird es aufgrund seiner inaktiven Symptome oft ignoriert. Diese Symptome erschweren in vielen Fällen die Erkennung. Regelmäßige Hautuntersuchungen sind daher wichtig. Ärzte können jedoch nur schwer durch bloße visuelle Beobachtung feststellen, ob eine Narbe schädlich ist oder nicht. Deshalb benötigen wir Dermatoskope, die benutzerfreundlichen Handgeräte. Sie können Hautschichten vergrößern und beleuchten, um verborgene Details von Muttermalen sichtbar zu machen. Dermoskop Ärzte können Melanome präziser erkennen und unnötige Operationen reduzieren. Wir erklären Ihnen gerne, wie die Dermatoskopie funktioniert und wie Sie die Untersuchung mit bloßem Auge und die dermatoskopische Untersuchung kombinieren können.

Was ist Melanom?
Das Melanom ist ein bösartiger Tumor, der von den Melanozyten der Haut ausgeht. Es ist die bösartigste und metastasierendste Hautkrebsart. Melanozyten scheiden Melanin aus, das die Haut vor ultravioletter Strahlung schützt. Aufgrund genetischer Mutationen oder Umweltfaktoren können Melanome jedoch entstehen und sich unkontrolliert vermehren. Welche Personen sind gefährdet, an Melanomen zu erkranken? Personen mit familiärer Vorbelastung, heller Hautfarbe, vielen ungewöhnlichen Muttermalen oder einem geschwächten Immunsystem sind gefährdet.
Melanome im Frühstadium zeigen häufig Erscheinungen wie neue pigmentierte Flecken auf der Haut oder ungewöhnliche Veränderungen eines bestehenden Nävus. Sie lassen sich in erster Linie anhand der ABCED-Regel identifizieren: Asymmetrie, Rand, Farbe, Durchmesser über 6 mm, Entwicklung innerhalb kurzer Zeit. In fortgeschrittenen Stadien können bei Patienten Geschwüre, Blutungen oder vergrößerte umliegende Lymphknoten auftreten. Ohne rechtzeitige Behandlung können sich Krebszellen leicht über das Blut- oder Lymphsystem auf andere Organe wie Lunge, Leber und Gehirn ausbreiten. Dies verschlechtert die Prognose. Derzeit ist die chirurgische Resektion die Hauptbehandlungsmethode. Es gibt auch einige unterstützende Methoden: Immuntherapie, zielgerichtete Medikamente und Strahlentherapie. Die Fünfjahresüberlebensrate für Patienten im Frühstadium liegt bei über 90 %, während sie im Spätstadium unter 25 % liegt. Hochrisikogruppen empfehlen wir, sich jährlich von einem dermatologischen Spezialisten untersuchen zu lassen, sich vor täglicher Sonneneinstrahlung zu schützen und auf normale Hautveränderungen zu achten.

Wie entsteht ein Melanom?
Genetische und Umweltfaktoren tragen alle zur Entstehung von Melanomen bei. Zu den Umweltfaktoren gehört die Einwirkung von ultraviolettem Licht, insbesondere intermittierende, hochintensive Sonneneinstrahlung. Sonnenbrand schädigt die DNA der Melanozyten direkt und führt zu Genmutationen. Auch genetische Faktoren dürfen nicht außer Acht gelassen werden. Bei etwa 10 % der Patienten ist die Erkrankung in der Familie aufgetreten. Studien zufolge erhöhen bestimmte Genmutationen das Risiko. Außerdem erkranken Menschen mit hellerer Hautfarbe, multiplen atypischen Nävi oder angeborenen Riesennävi leichter, da ihre Haut einen schwächeren Melaninschutz oder mehr aktive Nävuszellen aufweist. Ein gestörtes Immunsystem, beispielsweise die langfristige Einnahme von Immunsuppressiva nach einer Organtransplantation, kann die Fähigkeit des Körpers, Krebszellen zu bekämpfen, schwächen. Jüngste Studien haben gezeigt, dass die Einwirkung von chemischen Karzinogenen oder langfristige, chronische Reibungsreizungen ebenfalls zu Läsionen beitragen. Nicht nur Sonnenlicht, sondern auch künstliche UV-Geräte geben gefährliche UV-Strahlung ab. Einige Schutzmaßnahmen werden empfohlen: Meiden Sie Sonnenlicht, achten Sie auf einen guten Sonnenschutz, nehmen Sie regelmäßig an Vorsorgeuntersuchungen für Risikogruppen teil und sorgen Sie für eine Früherkennung. Diese Maßnahmen tragen maßgeblich zur Verbesserung der Heilungschancen bei.

Wie führt man eine Melanomuntersuchung mit dem Dermatoskop von IBOOLO durch?
Die Dermatoskopie von IBOOLO ist eine effektive, nicht-invasive Methode zur Früherkennung von Melanomen. Sie nutzt polarisiertes Licht, um Reflexionen auf der Hautoberfläche zu eliminieren und ermöglicht Ärzten so die klare Darstellung der gesamten Strukturen von der Epidermis bis zur oberflächlichen Dermis. Die Vergrößerungslinse des Dermatoskops erfasst während der Untersuchung hochauflösende Bilder pigmentierter Läsionen. Ärzte können Merkmale wie Farbverteilung, Gefäßmorphologie, Pigmentnetzwerk, strukturelle Symmetrie usw. analysieren. Unregelmäßige Gitterunterbrechungen, blau-weiße, vorhangartige Strukturen oder heterogene Blutgefäße sind beispielsweise Merkmale maligner Melanome. Gutartige Nävi hingegen zeigen ein homogenes Muster. Im Vergleich zur visuellen Betrachtung bietet die IBOOLO-Dermatoskopie DE-4100 und andere Dermatoskope können die diagnostische Genauigkeit von Melanomen um 20–30 % steigern. Sie eignen sich besonders gut zur Erkennung von Hautveränderungen mit unscharfen Rändern oder komplexen Farben. Allerdings sollten die dermatoskopischen Ergebnisse mit klinischer Erfahrung und pathologischer Biopsie kombiniert werden. Nur so ist eine korrekte Beurteilung möglich. Daher empfehlen wir Risikopatienten, sich jährlich untersuchen zu lassen und rechtzeitig eine Intervention zu akzeptieren.

Welche Merkmale weist ein Melanom unter dem IBOOLO-Hautmikroskop auf?
Bei der Beobachtung mit iboolos Dermatoskop lässt sich ein Melanom anhand der folgenden Merkmale leicht erkennen. Sie unterscheiden sich erheblich von gutartigen Nävi. Ein wichtiges Anzeichen ist das unregelmäßige Pigmentnetzwerk, das als Bruch, Verdickung oder lokales Verschwinden eines dunkelbraunen Gitters erscheint, das abgebrochenen Ästen ähnelt. Im Zentrum der Läsion befindet sich ein blaugrauer Fleck über einem weißen, strukturlosen Bereich, der als blauweiße, vorhangartige Struktur bezeichnet wird. Dieses Erscheinungsbild zeigt an, dass die Tumorzellen in die Dermis eingedrungen sind. Außerdem gehen bösartige Läsionen oft mit heterogenen Gefäßen und einer polychromatischen Verteilung einher. Heterogene Gefäße sind punktiert, haarnadel- oder schlangenförmig. Die polychromatische Verteilung ist eine Mischung aus schwarzen, braunen, roten und blauen Farben. Weitere Hochrisikomerkmale sind der Verlust der strahlenförmigen Streifen, negative Pigmentnetzwerke und degenerative Strukturen. Beachten Sie Folgendes: Achten Sie besonders auf Asymmetrie, verschwommene Ränder, Mischfarben und strukturelle Vielfalt, da diese als bösartig gelten. Obwohl die Dermatoskopie die Diagnosegenauigkeit auf über 80 % erhöhen kann, ist eine Bestätigung der Diagnose durch eine pathologische Biopsie erforderlich. Regelmäßige Hautuntersuchungen mittels Dermatoskopie helfen, Veränderungen in den Läsionen zu erkennen und frühzeitig einzugreifen.

Wie kann man Melanomen vorbeugen?
Um Melanomen vorzubeugen, müssen Risikofaktoren reduziert werden. Zuallererst sollten wir strengen Sonnenschutz einhalten. Zwischen 10 und 00 Uhr sind wir der stärksten UV-Strahlung ausgesetzt. Daher sollten wir diese Zeit meiden. Tragen Sie beim Ausgehen unbedingt einen breitkrempigen Hut, Sonnenschutzkleidung und eine UV-Sonnenbrille. Auch das Eincremen mit Sonnenschutzfaktor 16 oder höher ist wichtig. Alle diese Maßnahmen sollten auch an bewölkten Tagen oder im Winter angewendet werden.







