Dermatoskopie: Der vollständige klinische und technische Leitfaden | IBOOLO

Was ist Dermatoskopie? Entdecken Sie in diesem umfassenden Leitfaden die Prinzipien der Dermatoskopie, ihre klinischen Anwendungen im Hautkrebs-Screening und wie die fortschrittliche IBOOLO-Optik die diagnostische Genauigkeit verbessert.

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Dermatoskop für Dermatologie

Die Dermatoskopie, auch als epidermale Durchleuchtungsmikroskopie bekannt, ist eine nichtinvasive, schnelle und einfache Methode zur Untersuchung der Haut, die ein breites Anwendungsspektrum hat und insbesondere in verschiedenen Bereichen der Dermatologie eine wichtige Rolle spielt. Die Dermatoskopie bietet erhebliche Vorteile bei der Diagnose von Hauttumoren. Durch die Beobachtung der Pigmentierung, der Blutgefäße, der Textur und anderer…

Dermoskopie, auch bekannt als epidermale Durchleuchtungsmikroskopie, ist eine nicht-invasive, schnelle und einfache Methode zur Untersuchung der Haut, die vielseitig einsetzbar ist und insbesondere in verschiedenen Bereichen der Dermatologie eine wichtige Rolle spielt. Die Dermatoskopie bietet erhebliche Vorteile bei der Diagnose von Hauttumoren. Durch Beobachtung der Pigmentierung, Blutgefäße, Beschaffenheit und anderer Merkmale der Hautoberfläche können Ärzte eine vorläufige Einschätzung der Gut- oder Schlechtigkeit des Tumors vornehmen. Durch die Analyse der entzündlichen Erscheinungen der Haut wie Erythem, Ödem und Pusteln mittels Dermatoskopie können Ärzte ein breites Spektrum entzündlicher Hauterkrankungen wie Schuppenflechte, Ekzeme usw. diagnostizieren. Die Dermatoskopie kann auch bei der Beobachtung und Diagnose von Haar-, Nagel- und Gefäßerkrankungen hilfreich sein.

DE-4100 Dermatoskop mit Okular
DE-4100 Dermatoskop mit Okular


Die Rolle der Dermatoskopie bei der Diagnose von Hautkrebs
Das Melanom ist ein hochgradig bösartiger Tumor und eine frühe Erkennung und Behandlung ist für die Überlebenschancen der Patienten unerlässlich. Durch eine 10- bis 20-fache Vergrößerung der Hautoberfläche kann die Dermatoskopie die feinen Strukturen des Melanoms, wie unregelmäßige Pigmentnetzwerke oder abnormale Blutgefäßmuster, deutlich darstellen. Diese Merkmale sind wichtig, um das Melanom von anderen gutartigen Läsionen zu unterscheiden.
Zu den nicht-melanozytären Hautkrebsarten gehören vor allem Plattenepithelkarzinome und Basalzellkarzinome. Diese Hautkrebsarten zeigen in der Regel Symptome wie eine allmähliche Vergrößerung der Hautläsionen, eine raue oder schuppige Oberfläche, eine ungleichmäßige Farbe, Blutungen oder Ausfluss und schmerzlose Geschwüre.
Mithilfe der Dermatoskopie kann der Arzt bestimmen, ob die Läsion gutartig oder bösartig ist. Bösartige Läsionen weisen in der Regel abnormale morphologische Merkmale auf, wie z. B. zelluläre Anisotropie und erhöhte Kernteilung, während gutartige Läsionen in der Regel eine gute Zelldifferenzierung und eine Zellmorphologie aufweisen, die der von normalem Gewebe ähnelt.

Dermatoskopie in der Diagnostik
Dermatoskopie in der Diagnostik


Dermatoskopie bei entzündlichen Hauterkrankungen
Psoriasis ist eine häufige entzündliche Hauterkrankung, die dermatoskopisch durch gleichmäßig verteilte punktförmige, kugelige, umschriebene oder haarnadelartige Blutgefäße auf einem leuchtend roten Hintergrund mit diffusen weißen Schuppen gekennzeichnet ist. Ekzem ist eine entzündliche Hautreaktion mit starkem Juckreiz, die durch eine Vielzahl innerer und äußerer Faktoren verursacht wird. Unter dermatoskopisch sind die Merkmale von Ekzemen kleine Schuppen oder feine Blutungspunkte, follikuläre Papeln, Nässen und Krustenbildung.
Mithilfe der Dermatoskopie können auch verschiedene andere entzündliche Hauterkrankungen diagnostiziert werden, wie Pityriasis rosea und Lichen ruber planus. Pityriasis rosea zeigt sich durch weiße Schuppen auf gelbem Untergrund (Kragenzeichen) und eine haufenweise Verteilung punktierter Blutgefäße. Lichen ruber planus zeigt perlweiße, gelbe oder bläulich-weiße Wickham-Streifen, die netzförmig sein können.


Die Rolle der Dermatoskopie bei der Diagnose von Gefäßläsionen
Für bestimmte Arten von Gefäßtumoren wie Spinnennävus oder Kapillardilatation gibt es bei der Dermatoskopie typische morphologische Merkmale. Ein Spinnennävus kann sich beispielsweise dermatoskopisch mit einem kleinen roten Fleck in der Mitte präsentieren, der von vielen winzigen roten Blutfäden umgeben ist, die in Form eines Spinnennetzes strahlenförmig verlaufen. Durch die Dermatoskopie kann der Arzt auch die Morphologie und Verteilung der Kapillaren deutlich beobachten und so den Grad und das Ausmaß der Kapillardilatation beurteilen.
Die Dermatoskopie spielt auch eine wichtige Rolle bei der Differentialdiagnose von Gefäßtumoren. Gefäßtumoren umfassen verschiedene Typen, wie Hämangiome und Angiofibrome. Angiofibrome erscheinen dermatoskopisch als Knötchen oder Massen auf der Hautoberfläche mit klar definierten Grenzen.

Die Rolle der Dermatoskopie bei der Diagnose von Gefäßläsionen
Die Rolle der Dermatoskopie bei der Diagnose von Gefäßläsionen


Der Einsatz der Dermatoskopie bei dermatologischen Behandlungen
IBOOLO hat als professionelle Dermatoskop-Marke verschiedene Serien von Dermatoskopen auf den Markt gebracht, um den Anforderungen verschiedener Personengruppen gerecht zu werden. DE-3100 und DE-4100 spielen als optische High-End-Dermatoskope von IBOOLO eine wichtige Rolle bei dermatologischen Behandlungen, insbesondere bei der Auswertung und Planung der Behandlungsergebnisse.
IBOOLO-Dermatoskope können die Farb- und Strukturmerkmale der Epidermis und der dermalen Papillarschicht mithilfe des optischen Vergrößerungsprinzips wiedergeben und so bei der Diagnose einer Vielzahl von Hautkrankheiten helfen. Indem sie Patienten zu regelmäßigen Dermatoskopien anhalten, können Ärzte Hautschäden dynamisch nachverfolgen. Dabei können Ärzte die Wirksamkeit der Behandlung leicht feststellen und den Behandlungsplan entsprechend den Veränderungen des Zustands anpassen. Beispielsweise kann bei der Behandlung von Chloasma ein Hautbildanalysesystem verwendet werden, um die dermatoskopischen Bilder zu analysieren und den Grad der Regression und Farbveränderung des pigmentierten Bereichs nach der Behandlung zu berechnen, um die Wirksamkeit der Behandlung zu bestimmen.

Dermatoskop für Dermatologie
Dermatoskop für Dermatologie


Standardisiertes Verfahren zur Dermatoskopie
Wenn Sie mit dem IBOOLO Dermatoskop eine dermatoskopische Untersuchung durchführen möchten, dann schauen Sie sich das folgende Tutorial an.
Wenn Sie sich für ein IBOOLO-Dermatoskop für eine Ganzkörper-Hautuntersuchung entscheiden, reinigen Sie zunächst die zu untersuchende Hautoberfläche und entfernen Sie Öl, Make-up und andere reflektierende Substanzen. Desinfizieren Sie die Linse des Dermatoskops und andere Untersuchungsinstrumente, um Sterilität zu gewährleisten. Beginnen Sie mit dem Kopf und arbeiten Sie sich nach und nach nach unten vor, um die Haut des gesamten Körpers zu untersuchen. Achten Sie dabei auf den Zustand der Haut in jedem Bereich. Bei großen Hautbereichen kann eine zonale Untersuchungsmethode verwendet werden, um zu vermeiden, dass sie übersehen werden. Wenn eine dermatoskopische Untersuchung eines bestimmten Bereichs gewünscht wird, ist der Vorgang derselbe.
Ein weiterer wichtiger Punkt während der Untersuchung ist das Fokussieren und die Wahl des Betrachtungsabstands. Sowohl das Dermatoskop DE-3100 als auch das Dermatoskop DE-4100 können entweder nah an der Haut oder in einiger Entfernung vom zu untersuchenden Bereich verwendet werden. Bei Patienten mit ulzerierten oder entzündeten Läsionen ist letzteres möglicherweise besser geeignet. Dies bietet dem Patienten maximalen Komfort.
Sowohl die Modelle DE-3100 als auch DE-4100 können an ein Mobiltelefon angeschlossen werden, wodurch es möglich wird, dermatoskopische Bilder mit der Handykamera zu speichern. Durch den regelmäßigen Vergleich dermatoskopischer Bilder kann der Arzt die Veränderungen der Läsionen visualisieren und einen rationaleren Behandlungsplan erstellen.


Dermatoskopie (Dermoskopie): Der vollständige klinische und technische Leitfaden

Die Dermatoskopie, synonym mit Dermoskopie und Epilumineszenzmikroskopie, hat sich von einer spezialisierten Forschungstechnik zu einem unverzichtbaren Standardverfahren in der modernen Dermatologie entwickelt. Diese nicht-invasive In-vivo-Diagnostikmethode ermöglicht die Visualisierung von Hautstrukturen in der Epidermis, der dermoepidermalen Junktionszone und der papillären Dermis. Durch die Nutzung hochauflösender optischer Vergrößerung und kontrollierter Beleuchtung bietet die Dermatoskopie einen „Blick in die Haut“ und ermöglicht so die Früherkennung von Tumoren und eine differenziertere Behandlung entzündlicher Erkrankungen.

Die wissenschaftliche Grundlage: Optische Barrieren überwinden

Die größte Herausforderung bei der Untersuchung von Hautläsionen mit bloßem Auge ist der hohe Brechungsindex der Hornschicht, der das Licht streut und tiefer liegende anatomische Schichten verdeckt. Die Dermatoskopie löst dieses Problem durch die Anwendung eines von zwei primären optischen Verfahren:

  • Nicht-polarisierte Dermatoskopie (Kontakt): Bei dieser Methode wird eine Immersionsflüssigkeit (z. B. Öl, Alkohol oder Gel) benötigt, um Oberflächenreflexionen durch Anpassung an den Brechungsindex der Haut zu eliminieren. Sie ermöglicht eine hervorragende Darstellung der oberflächlichen Epidermis und milienartiger Zysten.
  • Polarisations-Dermatoskopie (kontaktlos oder mit Kontakt): Diese Technik nutzt kreuzpolarisierte Filter und filtert Oberflächenreflexionen heraus, ohne dass Kontaktflüssigkeiten benötigt werden. Sie gilt als Goldstandard für die Visualisierung tieferliegender Gefäßmuster und „glänzender weißer Strukturen“ (Kollagen), die für die Melanomdiagnose entscheidend sind.

Klinisches Spektrum: Wo die Dermatoskopie unerlässlich ist

Ursprünglich zur Beurteilung pigmentierter Läsionen entwickelt, hat sich das Anwendungsgebiet der Dermatoskopie auf diverse klinische Teilgebiete ausgedehnt:

1. Dermato-Onkologie und Triage

Die lebensrettendste Anwendung ist die Früherkennung von Hautkrebs. Die Dermatoskopie erhöht die Sensitivität bei der Diagnose von malignem Melanom, Basalzellkarzinom (BCC) und Plattenepithelkarzinom (SCC). Durch die Identifizierung subtiler Muster – wie des „Erdbeermusters“ bei aktinischer Keratose oder der „verzweigten Gefäße“ bei BCC – können Ärzte frühzeitig eingreifen und gleichzeitig unnötige Biopsien gutartiger Läsionen vermeiden.

2. Inflammoskopie und Entomologie

Die Dermatoskopie wird heute häufig zur Diagnose entzündlicher Erkrankungen (Inflammoskopie) wie Psoriasis und Lichen planus eingesetzt, indem sie charakteristische Gefäßmuster identifiziert. Darüber hinaus ist sie ein wichtiges Instrument in der Entomologie (Entomodermoskopie) zur schnellen Identifizierung von Parasiten wie Sarcoptes scabiei direkt am Krankenbett durch die Visualisierung des „Deltaflügel“-Zeichens.

3. Trichoskopie: Analyse von Kopfhaut und Haar

Die Trichoskopie ist die Anwendung der Dermatoskopie auf Haar und Kopfhaut. Sie ist unerlässlich, um zwischen vernarbenden Alopezien (wie Lichen planopilaris) und nicht-vernarbenden Alopezien (wie Alopecia areata) zu unterscheiden. Dies ermöglicht eine objektive Beurteilung der Krankheitsaktivität und die langfristige Überwachung des Therapieerfolgs.

Dermatoskopie-Kurzreferenz-Diagnostikrahmen

Diagnostischer Fokus Wichtige dermatoskopische Merkmale Klinische Bedeutung
Melanozytäre Läsionen Pigmentnetzwerk, Kügelchen, Pseudopodien. Unterscheidung zwischen gutartigen Muttermalen und Melanomen.
Gefäßmorphologie Arborisierende, gepunktete oder kommaförmige Gefäße. Identifizierung von BCC- und AM-Subtypen.
Follikelmuster Peripiläre Abgüsse, Ausrufezeichenhaare. Genaue Diagnose verschiedener Alopezien.
Strukturelle Anzeichen Rosetten, zentrale weiße Flecken, Schleier. Aufdeckung tieferliegender Hautpathologien.

Klinische Standards mit IBOOLO Präzisionsoptik weiterentwickeln

Um die Kunst der Dermatoskopie zu beherrschen, benötigt der Arzt Hardware, die Verzerrungen eliminiert und eine hohe Farbtreue gewährleistet. IBOOLO engagiert sich für die Unterstützung der globalen medizinischen Gemeinschaft durch die Bereitstellung fortschrittlicher optischer Systeme:

  • Multi-Group-Linsentechnologie: Hergestellt aus hochwertigem japanischem Glas für gestochen scharfe Bilder bis zum Rand und echte 10-fache Vergrößerung.
  • Hybrides Beleuchtungsökosystem: Modelle wie das DE-4100 Pro ermöglichen ein nahtloses Umschalten zwischen polarisierten, nicht polarisierten, Amber- und UV-Modi und gewährleisten so eine umfassende Beurteilung in einer einzigen Sitzung.
  • Digitale Integration und Teledermatologie: Die universellen Magnetadapter von IBOOLO ermöglichen es Ärzten, hochauflösende 4K-Bilder mit Smartphones aufzunehmen. Dies erleichtert die sequentielle digitale Dermatoskopie (SDDI), den Goldstandard für die Überwachung stabiler Läsionen und die telemedizinische Konsultation von Spezialisten.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Worin besteht der Unterschied zwischen Dermatoskopie und Dermoskopie?

Es handelt sich um dasselbe. „Dermoscopy“ ist im nordamerikanischen Englisch gebräuchlicher, während in europäischen Fachkreisen häufig „Dermatoscopy“ bevorzugt wird. Beide Begriffe bezeichnen dieselbe optische Untersuchungstechnik.

Ist eine 10-fache Vergrößerung für alle Hauterkrankungen ausreichend?

Ja, eine 10-fache optische Vergrößerung ist der klinische Standard. Sie bietet das ideale Gleichgewicht zwischen einem klaren Sichtfeld und dem Detailgrad, der zur Identifizierung spezifischer Pigment- und Gefäßmuster erforderlich ist.

Kann ich eine Dermatoskopie zu Hause durchführen?

Professionelle Geräte wie IBOOLO sind zwar benutzerfreundlich, die Interpretation dermatoskopischer Befunde erfordert jedoch eine spezielle medizinische Ausbildung. Es handelt sich um ein Hilfsmittel, das die Expertise eines Dermatologen unterstützt, aber nicht ersetzt.


Wissenschaftliche Referenzen:
1. Argenziano G, et al. „Dermatoskopie pigmentierter Hautläsionen: Ergebnisse eines Konsensustreffens.“ Zeitschrift der American Academy of Dermatology.
2. Kittler H, et al. „Diagnostische Genauigkeit der Dermatoskopie: Eine systematische Übersicht.“ The Lancet Oncology.

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Wie können Dermatoskopiebilder aufgenommen werden?

Dermatoskopische Bilder können auf verschiedene Arten aufgenommen und gespeichert werden, z. B.: • Mit einem Smartphone oder Tablet mit dem im Lieferumfang enthaltenen Dermatoskop-Adapter. • Mit einer Digitalkamera

Dermatoskopiebilder können auf verschiedene Arten erfasst und gespeichert werden, beispielsweise:

• Verwendung eines Smartphones oder Tablets mit dem im Paket enthaltenen dermatoskopischen Adapter.
• Bei Verwendung einer Digitalkamera mit Dermatoskop-Adapter ist jetzt ein Kameraadapter mit 49-mm-Schraubengröße bestellbar.

Kompatible Telefon-/Tablet-Modelle:
Alle iPhone-Modelle, 95 % Android-Telefone, 90 % Tablets. Für Telefon-/Tabletgrößen von 5.25–14 mm

Kompatible Kameramodelle:
Alle Kameras mit eingebautem 49-mm-Filtergewinde, wie etwa Canon EOS 70D, 80D, 90D; Canon EOS R7, R10, R50, R100; Canon M100, M200, M50, Mark II; Canon G7X Mark III, Sony ZV-1

Wie kann ich mein Telefon mit meinem Dermatoskop verbinden?

Für alle unsere Dermatoskope gibt es einen universellen Telefonadapter. Bitte beachten Sie die Installationsanleitung unten oder sehen Sie sich die Bedienungsanleitung an. Smartphone-Anschluss (1) Platzieren Sie die Telefonadapterschraube in der Mitte des Smartphones

Für alle unsere Dermatoskope gibt es einen universellen Telefonadapter. Bitte lesen Sie die Installationsanleitung unten oder sehen Sie sich die Bedienungsanleitung an.

Smartphone-Anschluss

(1) Platzieren Sie die Schraube des Telefonadapters in der Mitte der Hauptkamera des Smartphones.
(2) Magnetaufsatz am Telefon-Adapter festschrauben.
(3) Setzen Sie den hinteren Ring des Dermatoskops und den Magnetaufsatz zusammen

Machen Sie die besten Bilder

Um die besten Bilder zu erhalten, müssen Sie den Fokusring nach dem Anschließen des Dermoskops an das Smartphone einstellen.

Wie kann ich mein Dermatoskopiegerät nach dem Gebrauch reinigen?

Die Reinigung Ihres Dermatoskopiegeräts nach dem Gebrauch ist wichtig, um Kreuzkontaminationen und Infektionen vorzubeugen. Die Reinigungsmethode kann je nach Typ und Modell Ihres Dermatoskopiegeräts variieren, daher sollten Sie immer

Die Reinigung Ihres Dermatoskopiegeräts nach der Verwendung ist wichtig, um Kreuzkontaminationen und Infektionen vorzubeugen. Die Reinigungsmethode kann je nach Typ und Modell Ihres Dermatoskopiegeräts variieren, daher sollten Sie immer die Anweisungen des Herstellers befolgen. Einige allgemeine Schritte sind jedoch:

• Schalten Sie Ihr Dermatoskopiegerät aus und trennen Sie es von allen Stromquellen und Geräten.

• Wischen Sie sichtbaren Schmutz oder Ablagerungen mit einem weichen Tuch oder Taschentuch vom Dermatoskopiegerät ab.

• Desinfizieren Sie das Dermatoskopiegerät mit einem alkoholhaltigen Tuch oder Spray oder einer vom Hersteller empfohlenen Desinfektionslösung. Achten Sie darauf, alle Oberflächen abzudecken, insbesondere die Linse und die Kontaktplatte.

• Lassen Sie das Dermatoskopiegerät vollständig an der Luft trocknen, bevor Sie es an einem sauberen und trockenen Ort aufbewahren.

• Verwenden Sie keine scheuernden oder ätzenden Reiniger, Lösungs- oder Reinigungsmittel, die das Dermatoskopiegerät beschädigen könnten.

• Tauchen Sie das Dermatoskopiegerät nicht in Wasser oder andere Flüssigkeiten, es sei denn, es ist wasserdicht und zum Eintauchen vorgesehen.

Sie sollten Ihr Dermatoskopiegerät nach jedem Gebrauch reinigen, bei häufigem Gebrauch mindestens einmal täglich. Außerdem sollten Sie Ihr Dermatoskopiegerät regelmäßig auf Anzeichen von Beschädigungen oder Fehlfunktionen überprüfen und sich bei Bedarf an den Hersteller oder Dienstleister wenden.

Polarisierte VS. nicht-polarisierte Dermatoskopie

Eine Dermatoskopie ist ein Gerät, das die Untersuchung von Hautläsionen mit Vergrößerung und Beleuchtung ermöglicht. Durch die Aufdeckung von Strukturen und Mustern unter der Oberfläche, die mit bloßem Auge nicht sichtbar sind. Es kann

Eine Dermatoskopie ist ein Gerät, das die Untersuchung von Hautläsionen mit Vergrößerung und Beleuchtung ermöglicht. Durch die Aufdeckung von Strukturen und Mustern unter der Oberfläche, die mit bloßem Auge nicht sichtbar sind, kann die Diagnosegenauigkeit von Hautläsionen wie Melanomen, Basalzellkarzinomen, seborrhoischen Keratosen usw. verbessert werden.

Es gibt zwei Hauptarten der Dermatoskopie: nicht polarisierte und polarisierte Dermatoskopie. Wir haben die meisten unserer Dermatoskopiegeräte mit polarisiertem und nicht polarisiertem Licht ausgestattet. Sie können bei mehreren Hautstrukturen eingesetzt werden.

Nicht polarisierter Kontaktmodus

Im nicht polarisierten Modus kann das Instrument Informationen über oberflächliche Hautstrukturen liefern, beispielsweise milienartige Zysten, komedonenartige Öffnungen und Pigmente in der Epidemis.

Bei der Dermatoskopie wird eine Flüssigkeit wie Mineralöl oder Alkohol auf die Haut aufgetragen und die Linse auf die Haut gelegt. Dies reduziert die Oberflächenreflexion und verbessert die Sicht auf Strukturen unter der Oberfläche.

Bild mit unpolarisiertem Licht (DE-3100)

Polarisierter Kontaktmodus

Im polarisierten Modus ermöglicht das Instrument die Visualisierung tieferer Hautstrukturen wie Blutgefäße, Kollagen und Pigmente in der Dermis.

Bei der Dermatoskopie ist kein Kontakt mit der Haut erforderlich und es werden keine Flüssigkeiten verwendet. Das polarisierte Licht kann Oberflächenreflexionen eliminieren und die Visualisierung von Gefäßstrukturen ermöglichen.

Bild mit polarisiertem Licht (DE-3100)

Polarisierter berührungsloser Modus

Auch bei der Dermatoskopie kann polarisiertes Licht zur berührungslosen Untersuchung der Haut eingesetzt werden.

Im polarisierten berührungslosen Modus ermöglicht das Gerät die Untersuchung infizierter Bereiche und für den Patienten schmerzhafter Läsionen oder schwer zu erreichender pigmentierter Läsionen wie Nägel und enge Bereiche.

In diesem Modus muss die Kontaktplatte entfernt werden. Es ist kein Auftragen einer Flüssigkeit auf die Haut erforderlich. Da kein Druck oder Flüssigkeitsauftrag auf die Haut erforderlich ist, können auch Kreuzkontaminationen und Infektionsrisiken vermieden werden.

Bild im polarisierten berührungslosen Modus (DE-3100)

Wie effektiv ist die Dermatoskopie

Im Vergleich zur visuellen Untersuchung kann die Dermatoskopie zur Aufnahme und Speicherung von Hautläsionen verwendet werden, die eine wichtige Rolle bei der Früherkennung von Hautkrebs spielen. Die Dermatoskopie ermöglicht die

Im Vergleich zur visuellen Untersuchung können mit der Dermatoskopie Fotos von Hautläsionen aufgenommen und gespeichert werden, die bei der Früherkennung von Hautkrebs eine wichtige Rolle spielen.

Die Dermatoskopie ermöglicht die Untersuchung von Hautläsionen mit Vergrößerung und Beleuchtung. Dadurch können Faktoren, die die visuelle Erkennung beeinträchtigen, wie Beleuchtung, Hautfarbe, Haare und Kosmetik, weitgehend vermieden werden.

Mehrere Studien haben gezeigt, dass die Dermatoskopie bei der Erkennung von Melanomen hilfreich ist, wenn sie von geschultem Fachpersonal durchgeführt wird.

Es kann die Genauigkeit der klinischen Diagnose um bis zu 35 % verbessern
Es kann die Anzahl der entfernten harmlosen Läsionen verringern
In der Primärversorgung kann dies zu einer höheren Überweisung von besorgniserregenderen Läsionen und einer geringeren Überweisung von eher trivialen Läsionen führen.

Eine Cochrane-Metaanalyse aus dem Jahr 2018 veröffentlichte die Genauigkeit der Dermatoskopie bei der Erkennung.

Tabelle 1. Genauigkeit der Dermatoskopie bei der Erkennung von Melanomen bei Erwachsenen
Erkennungsmethode Empfindlichkeit, % Spezifität, % Positives Wahrscheinlichkeitsverhältnis NegativeLikelihood-Verhältnis
Sichtprüfung allein (persönlich) 76 75 3.04 0.32
Dermatoskopie mit visueller Inspektion (persönlich) 92 95 18 0.08
Rein bildbasierte Sichtprüfung (nicht persönlich) 47 42 0.81 1.3
Dermatoskopie mit bildbasierter visueller Inspektion (nicht persönlich) 81 82 4.5 0.23
ROC – Receiver Operating Characteristic. *Geschätzte Sensitivität, berechnet auf der zusammenfassenden ROC-Kurve bei einer festen Spezifität von 80 %.

Wie wir sehen können, kann das Dermatoskop die Genauigkeit der Diagnose von Hautläsionen, insbesondere Melanomen, verbessern.

Tabelle 1. Genauigkeit der Dermatoskopie bei der Erkennung von Melanomen bei Erwachsenen
Erkennungsmethode Empfindlichkeit, % Spezifität, % Positives Wahrscheinlichkeitsverhältnis NegativeLikelihood-Verhältnis
Sichtprüfung allein (persönlich) 79 77 3.4 0.27
Dermatoskopie mit visueller Inspektion (persönlich) 93 99 93 0.07
Rein bildbasierte Sichtprüfung (nicht persönlich) 85 87 6.5 0.17
Dermatoskopie mit bildbasierter visueller Inspektion (nicht persönlich) 93 96 23 0.07
ROC – Receiver Operating Characteristic. *Geschätzte Sensitivität, berechnet auf der zusammenfassenden ROC-Kurve bei einer festen Spezifität von 80 %.

Zu den Merkmalen der dermatoskopischen Struktur der Hautläsionen gehören:

• Symmetrie oder Asymmetrie
• Homogenität/Einheitlichkeit (Gleichheit) oder Heterogenität (strukturelle Unterschiede innerhalb der Läsion)
• Pigmentverteilung: braune Linien, Punkte, Klumpen und strukturlose Bereiche
• Keratin an der Hautoberfläche: kleine weiße Zysten, Krypten, Fissuren
• Gefäßmorphologie und -muster: regelmäßig oder unregelmäßig
• Rand der Läsion: verblassend, scharf abgeschnitten oder strahlenförmig
• Vorhandensein von Ulzerationen

Es gibt bestimmte dermatoskopische Muster, die bei der Diagnose der folgenden pigmentierten Hautläsionen helfen:

• Melanom
• Muttermale (gutartige melanozytäre Nävus)
• Sommersprossen (Lentigos)
• Atypische Nävi
• Blaue Nävi
• Seborrhoische Keratose
• Pigmentiertes Basalzellkarzinom
• Hämangiom

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