Dermoskopie, auch bekannt als epidermale Durchleuchtungsmikroskopie, ist eine nicht-invasive, schnelle und einfache Methode zur Untersuchung der Haut, die vielseitig einsetzbar ist und insbesondere in verschiedenen Bereichen der Dermatologie eine wichtige Rolle spielt. Die Dermatoskopie bietet erhebliche Vorteile bei der Diagnose von Hauttumoren. Durch Beobachtung der Pigmentierung, Blutgefäße, Beschaffenheit und anderer Merkmale der Hautoberfläche können Ärzte eine vorläufige Einschätzung der Gut- oder Schlechtigkeit des Tumors vornehmen. Durch die Analyse der entzündlichen Erscheinungen der Haut wie Erythem, Ödem und Pusteln mittels Dermatoskopie können Ärzte ein breites Spektrum entzündlicher Hauterkrankungen wie Schuppenflechte, Ekzeme usw. diagnostizieren. Die Dermatoskopie kann auch bei der Beobachtung und Diagnose von Haar-, Nagel- und Gefäßerkrankungen hilfreich sein.

Die Rolle der Dermatoskopie bei der Diagnose von Hautkrebs
Das Melanom ist ein hochgradig bösartiger Tumor und eine frühe Erkennung und Behandlung ist für die Überlebenschancen der Patienten unerlässlich. Durch eine 10- bis 20-fache Vergrößerung der Hautoberfläche kann die Dermatoskopie die feinen Strukturen des Melanoms, wie unregelmäßige Pigmentnetzwerke oder abnormale Blutgefäßmuster, deutlich darstellen. Diese Merkmale sind wichtig, um das Melanom von anderen gutartigen Läsionen zu unterscheiden.
Zu den nicht-melanozytären Hautkrebsarten gehören vor allem Plattenepithelkarzinome und Basalzellkarzinome. Diese Hautkrebsarten zeigen in der Regel Symptome wie eine allmähliche Vergrößerung der Hautläsionen, eine raue oder schuppige Oberfläche, eine ungleichmäßige Farbe, Blutungen oder Ausfluss und schmerzlose Geschwüre.
Mithilfe der Dermatoskopie kann der Arzt bestimmen, ob die Läsion gutartig oder bösartig ist. Bösartige Läsionen weisen in der Regel abnormale morphologische Merkmale auf, wie z. B. zelluläre Anisotropie und erhöhte Kernteilung, während gutartige Läsionen in der Regel eine gute Zelldifferenzierung und eine Zellmorphologie aufweisen, die der von normalem Gewebe ähnelt.

Dermatoskopie bei entzündlichen Hauterkrankungen
Psoriasis ist eine häufige entzündliche Hauterkrankung, die dermatoskopisch durch gleichmäßig verteilte punktförmige, kugelige, umschriebene oder haarnadelartige Blutgefäße auf einem leuchtend roten Hintergrund mit diffusen weißen Schuppen gekennzeichnet ist. Ekzem ist eine entzündliche Hautreaktion mit starkem Juckreiz, die durch eine Vielzahl innerer und äußerer Faktoren verursacht wird. Unter dermatoskopisch sind die Merkmale von Ekzemen kleine Schuppen oder feine Blutungspunkte, follikuläre Papeln, Nässen und Krustenbildung.
Mithilfe der Dermatoskopie können auch verschiedene andere entzündliche Hauterkrankungen diagnostiziert werden, wie Pityriasis rosea und Lichen ruber planus. Pityriasis rosea zeigt sich durch weiße Schuppen auf gelbem Untergrund (Kragenzeichen) und eine haufenweise Verteilung punktierter Blutgefäße. Lichen ruber planus zeigt perlweiße, gelbe oder bläulich-weiße Wickham-Streifen, die netzförmig sein können.
Die Rolle der Dermatoskopie bei der Diagnose von Gefäßläsionen
Für bestimmte Arten von Gefäßtumoren wie Spinnennävus oder Kapillardilatation gibt es bei der Dermatoskopie typische morphologische Merkmale. Ein Spinnennävus kann sich beispielsweise dermatoskopisch mit einem kleinen roten Fleck in der Mitte präsentieren, der von vielen winzigen roten Blutfäden umgeben ist, die in Form eines Spinnennetzes strahlenförmig verlaufen. Durch die Dermatoskopie kann der Arzt auch die Morphologie und Verteilung der Kapillaren deutlich beobachten und so den Grad und das Ausmaß der Kapillardilatation beurteilen.
Die Dermatoskopie spielt auch eine wichtige Rolle bei der Differentialdiagnose von Gefäßtumoren. Gefäßtumoren umfassen verschiedene Typen, wie Hämangiome und Angiofibrome. Angiofibrome erscheinen dermatoskopisch als Knötchen oder Massen auf der Hautoberfläche mit klar definierten Grenzen.

Der Einsatz der Dermatoskopie bei dermatologischen Behandlungen
IBOOLO hat als professionelle Dermatoskop-Marke verschiedene Serien von Dermatoskopen auf den Markt gebracht, um den Anforderungen verschiedener Personengruppen gerecht zu werden. DE-3100 und DE-4100 spielen als optische High-End-Dermatoskope von IBOOLO eine wichtige Rolle bei dermatologischen Behandlungen, insbesondere bei der Auswertung und Planung der Behandlungsergebnisse.
IBOOLO-Dermatoskope können die Farb- und Strukturmerkmale der Epidermis und der dermalen Papillarschicht mithilfe des optischen Vergrößerungsprinzips wiedergeben und so bei der Diagnose einer Vielzahl von Hautkrankheiten helfen. Indem sie Patienten zu regelmäßigen Dermatoskopien anhalten, können Ärzte Hautschäden dynamisch nachverfolgen. Dabei können Ärzte die Wirksamkeit der Behandlung leicht feststellen und den Behandlungsplan entsprechend den Veränderungen des Zustands anpassen. Beispielsweise kann bei der Behandlung von Chloasma ein Hautbildanalysesystem verwendet werden, um die dermatoskopischen Bilder zu analysieren und den Grad der Regression und Farbveränderung des pigmentierten Bereichs nach der Behandlung zu berechnen, um die Wirksamkeit der Behandlung zu bestimmen.

Standardisiertes Verfahren zur Dermatoskopie
Wenn Sie mit dem IBOOLO Dermatoskop eine dermatoskopische Untersuchung durchführen möchten, dann schauen Sie sich das folgende Tutorial an.
Wenn Sie sich für ein IBOOLO-Dermatoskop für eine Ganzkörper-Hautuntersuchung entscheiden, reinigen Sie zunächst die zu untersuchende Hautoberfläche und entfernen Sie Öl, Make-up und andere reflektierende Substanzen. Desinfizieren Sie die Linse des Dermatoskops und andere Untersuchungsinstrumente, um Sterilität zu gewährleisten. Beginnen Sie mit dem Kopf und arbeiten Sie sich nach und nach nach unten vor, um die Haut des gesamten Körpers zu untersuchen. Achten Sie dabei auf den Zustand der Haut in jedem Bereich. Bei großen Hautbereichen kann eine zonale Untersuchungsmethode verwendet werden, um zu vermeiden, dass sie übersehen werden. Wenn eine dermatoskopische Untersuchung eines bestimmten Bereichs gewünscht wird, ist der Vorgang derselbe.
Ein weiterer wichtiger Punkt während der Untersuchung ist das Fokussieren und die Wahl des Betrachtungsabstands. Sowohl das Dermatoskop DE-3100 als auch das Dermatoskop DE-4100 können entweder nah an der Haut oder in einiger Entfernung vom zu untersuchenden Bereich verwendet werden. Bei Patienten mit ulzerierten oder entzündeten Läsionen ist letzteres möglicherweise besser geeignet. Dies bietet dem Patienten maximalen Komfort.
Sowohl die Modelle DE-3100 als auch DE-4100 können an ein Mobiltelefon angeschlossen werden, wodurch es möglich wird, dermatoskopische Bilder mit der Handykamera zu speichern. Durch den regelmäßigen Vergleich dermatoskopischer Bilder kann der Arzt die Veränderungen der Läsionen visualisieren und einen rationaleren Behandlungsplan erstellen.






