Klarzelliges Akanthom ist eine sehr seltene gutartiger Epitheltumor Dies wird hauptsächlich durch eine übermäßige Glykogenansammlung in den epidermalen Keratinozyten verursacht. Die Läsionen sind durch begrenzte braune oder rote feuchte weiche Knötchen mit klar definierten Rändern und einer glatten, trockenen, schuppigen Oberfläche gekennzeichnet. Und sie entwickeln sich ohne Symptome wie Schmerz oder Juckreiz.
Was ist ein klarzelliges Akanthom?
Das klarzellige Akanthom, auch als blasses Zellstacheloderm oder Degos-Stichoderm bezeichnet, ist eine Schwellung mit Erhebungen einzelner oder mehrerer rotbrauner fester Papeln mit einem Durchmesser von etwa 0.5–2 cm. Normalerweise verspüren Patienten mit solchen Hautkrankheiten keinen Juckreiz und bemerken die Krankheit daher selten. Das klarzellige Akanthom ist ein gutartiger Tumor, der nicht bösartig wird.
Die genaue Pathogenese des klarzelligen Akanthoms ist noch nicht vollständig geklärt, obwohl bekannt ist, dass es sich um eine Tumorart handelt, die aus einer abnormen Glykogenansammlung in den epidermalen Keratinozyten besteht. Histologisch hat sich gezeigt, dass es Merkmale wie eine Hypertrophie des epidermalen Stratum spinosum zusammen mit blassen, transparenten, größeren polygonalen Keratinozyten aufweist, die durch klar definierte Grenzen von normalen benachbarten Epidermiszellen getrennt sind. Es scheint, dass Personen mittleren Alters über 40 Jahren anfälliger für diese Erkrankung sind als junge Erwachsene, während Männer häufiger betroffen sind als Frauen.
Was ist die Ätiologie des klarzelligen Akanthoms?
Obwohl die medizinische Gemeinschaft noch keinen Konsens über die Grundursachen des klarzelligen Akanthoms, das als seltene Hautkrankheit behandelt wird, erzielen konnte, wird die Krankheit als solche allgemein akzeptiert. In der Regel wird angenommen, dass es sich um einen Zustand handelt, der durch einen Überschuss an Glykogen entsteht, der sich in den Keratinozyten der Epidermis ansammelt. Der Grund für den Überschuss an Glykogen in den dermalen Keratinozyten des klarzelligen Akanthoms ist jedoch noch unklar. Ein genetischer Zusammenhang könnte die Ursache der Krankheit sein.

Die Rolle der Dermatoskopie bei der Diagnose von klarzelligem Akanthom
Ein Dermatoskop ist ein Gerät, das Vergrößerung und polarisiertes Licht kombiniert, um eine bestimmte Anzahl von Malen zu vergrößern und das gebrochene Licht von der Hornschicht der Hautoberfläche zu filtern. Ärzte können damit sehr klare Strukturen und Details der Haut erkennen.
Reinigen Sie zunächst die Haut des zu untersuchenden Bereichs mit einem Reinigungsmittel, um Öl, Schmutz und Rückstände zu entfernen, bevor Sie Ihr Dermatoskop verwenden. Stellen Sie Vergrößerung und Fokusentfernung des Dermatoskops nach Bedarf ein. Platzieren Sie es in ausreichender Entfernung und in gutem Winkel auf dem Bereich, in dem Sie Ihre Haut gerade gereinigt haben. Untersuchen Sie die Hautoberfläche aus verschiedenen Winkeln des Hautmusters.
Klarzelliges Akanthom kann fälschlicherweise als seborrhoische Keratose oder andere Hauterkrankungen diagnostiziert werden. Eine Dermatoskopie kann jedoch einige der Merkmale der klarzelligen Stachelhäuter aufdecken, z. B. perlmuttartig oder kriechend angeordnete Blutgefäße, die wie glomeruläre oder punktförmige und glomerulonoduläre Blutgefäße aussehen, was Ärzten dabei helfen kann, eine korrekte Differentialdiagnose zu stellen.
Typische dermatoskopische Merkmale eines klarzelligen Akanthoms
Gefäßmuster: Winzige, runde, gleichmäßig gepunktete Gefäße und eine kontinuierliche netzwerkartige Tandemanordnung in der oberflächlichen Ebene der Läsion, die das Muster einer „Perlenkette“ bilden.
Läsionsmorphologie: Die Läsion ist normalerweise eine gut abgegrenzte, leicht erhabene Papel oder ein Knoten.
Farbvariation: Normalerweise ist die Haut hellrot oder hellbraun gefärbt. Bei der Dermatoskopie kann die Farbverteilung innerhalb der Läsion manchmal ungleichmäßig sein, aber im Allgemeinen ist keine offensichtliche Pigmentveränderung zu beobachten.

Dermatoskopische Unterschiede zwischen frühem und reifem klarzelligem Akanthom
Klarzelliges Akanthom weist häufig eine vordere oder kriechende Verteilung glomeruloider Blutgefäße auf, die auf einem dermatoskopischen Bild wie „Perlen“ erscheinen – dies ist ein Paradebeispiel. Im Verlauf des Fortschreitens kann ein klarzelliges Akanthom in einem fortgeschrittenen Stadium eine nicht homogene weiß schraffierte Linie entwickeln, wobei die Linien unterschiedlich breit sind. Diese Linien der Läsion können mit der Proliferation oder Verhornung von Fibroblastengewebe zusammenhängen. Das klarzellige Akanthom in voller Form kann das Vorhandensein dicker, gewundener Blutgefäße in Verbindung mit roten Gerinnseln aufweisen, die auf eine innerhalb der Läsion auftretende Gefäßerweiterung und Stauung zurückgeführt werden.
Klarzelliges Akanthom und andere Hautläsionen
Klarzelliges Akanthom (CCA)
Klinische Merkmale: Tritt normalerweise in Form einzelner, klar abgegrenzter, roter bis brauner Knoten oder Plaques, meist an den Unterschenkeln, auf.
Dermatoskopie: Perlenkettenmuster, blassrosa Hintergrund, glänzende weiße Linien und glomeruläre Gefäße
Basalzellkarzinom (BCC)
Klinische Merkmale: Es zeigt sich normalerweise als perlmuttartiger oder durchscheinender Knoten mit Teleangiektasien. Es kann Geschwüre bilden und leicht bluten.
Dermatoskopie: Verzweigte Gefäße, blau-graue eiförmige Nester, blattähnliche Bereiche und Ulzerationen
Plattenepithelkarzinom (SCC)
Klinische Merkmale: Es zeigt sich ein schuppiger, roter Fleck, Knoten oder eine Plaque, die ulzerieren kann. Kommt meist auf sonnenexponierten Stellen vor.
Dermatoskopie: Keratinmassen, glomeruläre Gefäße und weiße Kreise
Wichtige Unterscheidungsmerkmale
Gefäßmuster: Das CCA weist ein „Perlenkette“-Muster auf, das sich erstaunlich von den beiden anderen Tumoren unterscheidet; dem BCC mit seinen vielen dünnen, verzweigten Arterien und dem SCC, dessen glomeruläres Gefäß wie das einer Spinne aussieht.
Hintergrundfarbe: CCA hat einen einheitlichen blassrosa Hintergrund, während BCC einen durchscheinenden oder perlmuttartigen Glanz hat und SCC überwiegend schuppig mit einem roten Farbton ist.
Oberflächenmerkmale: Der periphere Schuppenkragen bei CCA ist ein charakteristisches Merkmal und kommt bei BCC und SCC normalerweise nicht vor.

Behandlungsmöglichkeiten und Prognose bei klarzelligem Akanthom
Da das klarzellige Akanthom recht tief ist, sollte es chirurgisch entfernt werden. Nichtchirurgische Behandlungen sind meist Lasertherapie, Kryotherapie, Elektrokoagulation und Medikamente. Die Prognose des klarzelligen Akanthoms ist im Allgemeinen gut, da es sich um einen gutartigen Hauttumor mit langsamem Wachstum und geringer maligner Transformation zu Krebs handelt, der nach der Behandlung relativ seltener wiederkehrt. Die Wunden können nicht aufgekratzt werden, um Verletzungen zu vermeiden, und werden erneut behandelt, wenn festgestellt wird, dass die Veränderungen abnormal sind.
Prävention von klarzelligem Akanthom und regelmäßige dermatoskopische Untersuchungen
Um den Ausbruch eines klarzelligen Akanthoms nicht auszulösen, sollten wir unsere Haut mit der richtigen Hygiene versorgen und zu viel Sonneneinstrahlung vermeiden, da ultraviolette Strahlung zu den Ursachen vieler Hautläsionen gehört. Darüber hinaus kann das Immunsystem durch eine normale Ernährung und moderate Bewegung gestärkt werden, was als Schutzschild gegen Hautläsionen dient.
Durch dermatoskopische Screenings können Hautkomplikationen, auch bei einer klarzelligen Akantholyse, bereits in einem sehr frühen Stadium erkannt werden, was zu deutlich besseren Behandlungsergebnissen führt. Übrigens ist das gesteigerte Bewusstsein für die Gesundheit der Haut durch die rechtzeitige Erkennung von Läsionen ein weiterer Vorteil regelmäßiger dermatoskopischer Screenings.






