Hautkrebs Hautkrebs ist weltweit die häufigste Krebsart mit Millionen von Neudiagnosen pro Jahr. Im Gegensatz zu vielen anderen Krebsarten zeigt Hautkrebs oft sichtbare Anzeichen, sodass eine frühzeitige Erkennung möglich ist. Die American Cancer Society berichtet von einem stetigen Anstieg der Hautkrebsfälle in den letzten Jahrzehnten. Am häufigsten treten Basalzellkarzinome (BCC), Plattenepithelkarzinome (SCC) und Melanome auf. BCC ist mit etwa 80 % aller Hautkrebsarten die häufigste Form. SCC folgt mit etwa 20 %, während das Melanom zwar seltener, aber die aggressivste und tödlichste Form ist. Früherkennung und die Behandlung sind für günstige Ergebnisse und weniger Komplikationen von entscheidender Bedeutung.
Was ist Basalzellkarzinom?
Das Basalzellkarzinom (BCC) entsteht aus den Basalzellen der interfollikulären Epidermis und/oder des Haarfollikels. Es ist die häufigste Hautkrebsart und macht etwa 80 % aller Hautkrebserkrankungen aus. BCC kann überall am Körper auftreten, tritt jedoch am häufigsten an sonnenexponierten Stellen wie Gesicht, Hals und Armen auf. Es präsentiert sich typischerweise als langsam wachsender, perlmutt- oder hautfarbener Knoten oder Plaque, der ulzerieren und bluten kann. BCC metastasiert selten, kann aber unbehandelt zu erheblicher lokaler Gewebezerstörung und Entstellung führen.
Was sind die dermatoskopischen Merkmale eines Basalzellkarzinoms?
Die dermatoskopischen Merkmale des BCC variieren je nach Subtyp. Pigmentiertes BCC kann Merkmale wie das Fehlen eines Pigmentnetzwerks, lineare und verzweigte Teleangiektasien, strukturlose oder blattartige Bereiche am Rand der Läsion, große blaugraue eiförmige Nester oder Flecken, multiple blaugraue Kügelchen, braune und graue Pigmentflecken, speichenradartige Bereiche und fokale Ulzerationen aufweisen. Nichtpigmentiertes BCC zeigt typischerweise ein bläuliches oder weißlich-rosa Stroma, asymmetrisch verzweigte, schlangenförmige Gefäße, fokale Ulzerationen, leichte Schuppung und weiße Spuren, insbesondere senkrechte weiße Linien unter polarisiertem Licht, sowie strukturlose, rundlich-weiße oder gelbliche Bereiche.

Was ist Plattenepithelkarzinom?
Das Plattenepithelkarzinom (SCC) ist eine weitere häufige Hautkrebsart, die aus den Keratinozyten der Epidermis entsteht. Es ist die zweithäufigste Hautkrebsart und macht etwa 20 % aller Hautkrebserkrankungen aus. SCC tritt am häufigsten an sonnenexponierten Stellen wie Gesicht, Ohren, Hals, Händen und Unterarmen auf. Es präsentiert sich typischerweise als rote, schuppige Plaque oder Knoten, der ulzerieren und eine verkrustete Oberfläche aufweisen kann. SCC kann metastasieren, insbesondere bei Hochrisikogruppen wie immungeschwächten Personen.
Was sind die dermatoskopischen Merkmale eines Plattenepithelkarzinoms?
Zu den dermatoskopischen Merkmalen von Plattenepithelkarzinomen zählen scharf begrenzte Ränder, Hyperkeratose, Schuppenbildung, Erythem und Ulzerationen. Auch Gefäßmuster wie glomeruläre Gefäße oder unregelmäßig gepunktete Gefäße können beobachtet werden. Plattenepithelkarzinome weisen häufig Asymmetrie und pleomorphe Gefäße auf, die wichtige Hinweise für die Diagnose sind. Unter der Polarisationslichtdermatoskopie können bei Plattenepithelkarzinomen zusätzliche Merkmale wie strukturlose Bereiche, weiße Flecken und Keratinkügelchen sichtbar werden.

Was ist Melanom?
Das Melanom ist ein bösartiger Tumor, der aus den Melanozyten entsteht, den Zellen, die für die Melaninproduktion verantwortlich sind. Es ist seltener als Basalzellkarzinom (BCC) und Plattenepithelkarzinom (SCC), aber die aggressivste und tödlichste Form von Hautkrebs. Es kann überall am Körper auftreten, auch an nicht der Sonne ausgesetzten Stellen. Es präsentiert sich oft als asymmetrisches, unregelmäßig begrenztes, mehrfarbiges Muttermal oder als Läsion. Früherkennung und Behandlung sind entscheidend für die Verbesserung der Überlebenschancen, da Melanome schnell in andere Körperteile metastasieren können.
Was sind die dermatoskopischen Merkmale eines Melanoms?
Die dermatoskopischen Merkmale von Melanomen sind vielfältig und können je nach Subtyp und Stadium der Läsion variieren. Typische Merkmale sind Asymmetrie, unregelmäßige Ränder, mehrere Farben (braun, schwarz, blau, rot, weiß) und spezifische Strukturen wie atypische Pigmentnetzwerke, blauschwarze Bereiche und weiße oder rosa strukturlose Bereiche. Das Vorhandensein von Regressionsstrukturen (z. B. blaugraue Kügelchen, schwarze Punkte und Flecken) und asymmetrische Follikelöffnungen sind ebenfalls wichtige Indikatoren. Bei nodulären Melanomen werden häufig Merkmale wie eine homogene blauschwarze oder schwarze Farbe, unregelmäßige Flecken und mehrere blauschwarze Kügelchen beobachtet. Für das Lentigo-maligna-Melanom sind das Vorhandensein eines breiten und unregelmäßigen Pigmentnetzwerks, grauer Linien, Pseudopodien und mehrerer blaugrauer Kügelchen in der Peripherie charakteristisch. Das akrolentiginöse Melanom zeigt typischerweise parallele dermatoskopische Muster mit Leisten, sich kreuzenden weißen Linien und mehreren blauschwarzen Punkten oder Kügelchen.

Ist die Dermatoskopie bei Hautkrebs wirksam?
Die Dermatoskopie ist eine nicht-invasive Diagnosetechnik, die die Erkennung und Behandlung von Hautkrebs revolutioniert hat. IBOOLO Handdermatoskope sind in der Lage, 10-fach zu vergrößern. Sie können subtile Details enthüllen, die für das bloße Auge unsichtbar sind. Die IBOOLO DE-4100 verfügt über eine Vielzahl von Lichtmodi: polarisiertes Licht, unpolarisiertes Licht, bernsteinfarbenes Licht, die grundsätzlich für die Beobachtung aller Hautläsionen geeignet sind.
Die Fähigkeit, spezifische Merkmale wie asymmetrische Ränder, unregelmäßige Pigmentierung und ungewöhnliche Gefäßmuster zu erkennen, hilft, gutartige von bösartigen Läsionen zu unterscheiden. Die Dermatoskopie verbessert nicht nur die diagnostische Genauigkeit, sondern reduziert auch den Bedarf an unnötigen Biopsien, da sie klarere Informationen über die Art einer Hautläsion liefert.






